Trainingslager Mallorca 2022: so war’s!

Bestgelaunte Grüße aus Malle!

Nach pandemie-bedingter Pause konnte vom 18. bis zum 26. März 2022 endlich wieder unser Trainingslager in Paguera auf Mallorca stattfinden. Was unsere 50 Radpirat*innen in dieser Zeit getrieben haben und warum dieses Trainingslager anders war als sonst, erfährst du in diesem Reisebericht.

Viel Spaß beim lesen wünscht dir,
dein FC St. Pauli Radsport

Flieger, grüß mir die Sonne!

Hamburg, Freitag, den 18. März: an einem erstaunlich milden Morgen trafen sich einige Radpirat*innen am Hamburger Flughafen, um mit dem Flug EW 7580 in das 17. Bundesland zu fliegen. Wer einen anderen Flieger genommen hat, konnte Mittags am Mallorquinischen Flughafen dazustoßen, um gemeinsam den Bustransfer zu nutzen.

Sowohl in Deutschland als auch in Spanien galt Maskenpflicht. Zudem mussten für die Einreise nach Spanien im Vorfeld formelle Vorbereitungen getroffen werden. Das hatte aber augenscheinlich keinem unserer Teilnehmer*innen die Freude an der Reise genommen. Die Stimmung war top! 

Verkehrte Welt

Wer nicht während des Flugs eingepennt ist, dem/der fiel beim Anflug des Zielflughafens eine graue Wolkendecke auf. Spoiler-Alarm: die Wolkendecke hielt sich die ganzen acht Tage hartnäckig und brach nur zeitweise leicht auf. Wer ordentlich Baselayer & Regenklamotten eingepackt hat, war klar im Vorteil!

Verdächtig grauer Himmel über der Insel!

Gewohnter Ort … 

Wie all die Jahre zuvor, fand das Trainingslager auch dieses Jahr wieder im südwestlich gelegenen Ort namens Paguera statt. Paguera ist zwar nicht gerade für seine pittoreske Architektur bekannt, hat sich aber durch eine gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung über die Jahre als geeigneter Ort für unser Trainingslager etabliert.

neues Hotel!

Etabliert hatte sich eigentlich auch unser Stammhotel „Celo Garden“. Leider mussten die Hotelbesitzer Elke und Miguel den Hotelbetrieb während der Corona-Pandemie aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben, weshalb wir dieses Jahr zum ersten Mal das Boutique-Hotel „​​Paguera Treff“ gebucht haben. Dank gilt an dieser Stelle unserem Fahrradverleih „Rad International“, der für die Vermittlung zuständig war. Unsere neue Bleibe war mehr als ein gebührender Ersatz!

Ankunft im Hotel „​​Paguera Treff“
Miethobel abholen bei „Rad International“

Ankommen um loszufahren!

Nachdem sich alle im Hotel angemeldet und sporadisch eingerichtet hatten, ging es für die Meisten nahtlos weiter zum nahegelegenen Radverleih. Wer sein eigenes Rennrad zuhause gelassen hat, konnte hier den individuell angepassten Miethobel abholen.

War das Sportgerät startklar, konnte sich gleich am späten Nachmittag einer gemeinschaftlichen Einrollrunde angeschlossen werden: 480 hm auf 39 km – sowas kennt man in Hamburg nur aus Erzählungen.

Planung ist alles!

Nachdem alle heil von der Einrollrunde zurückgekommen sind, wurde am Abend im Hotel zur ersten Lagebesprechung geläutet. Bei bestem Essen wurden u.a. die geplanten Strecken für den Folgetag vorgestellt. Diese Lagebesprechungen gab es von da an jeden Abend. Aufgrund der vielen erfahrenen Guides gab es täglich ein üppiges Tourenangebot, bei dem für jeden Fitnessgrad etwas dabei war. Für eine Tour konnte sich per Messenger Gruppe, persönlich oder handschriftlich angemeldet werden.

Kurz vor der Abfahrt
Pflichtfoto vor der Kathedrale von Palma
Cheeeeeeeese in Galilea!
Abendliche Besprechung

Auf Tour

Jeden Morgen wurde sich vor dem Hotel zu den verschiedenen Ausfahrten getroffen. Passende Gruppen, wo die Chemie und das Tempo stimmte, wurden schnell gefunden. Da der südwestliche Teil Mallorcas eher eine bergige Topografie besitzt, hatten die meisten Touren ordentlich Höhenmeter. Aber genau deshalb waren die meisten Teilnehmer*innen ja auch auf Malle: ordentlich Höhenmeter machen bei abwechslungsreicher, wunderschöner Landschaft!

Während des Trainingslagers standen u.a. Touren nach Valldemossa, durch den Orient, an der Küste des Balearen-Meeres, zum Kloster Randa oder Richtung Osten durch die Hauptstadt zur Auswahl. Die Königsetappe von Pollença, über Lluc-Puig Major, Valldemossa zurück nach Paguera stand am vorletzten Tag auf dem Programm.

Wir sparen uns hier bewusst umfassende Tourberichte und stellen euch lieber unsere Trainingsstrecken zum Download bei Komoot zur Verfügung. Die traumhaften Strecken durch Mallorcas abwechslungsreiche Landschaften müsst ihr einfach selbst gefahren sein! 

In Pòrtol, auf dem Weg nach Palma
In 1er-Reihe durch Santa Maria
Zum Gipfel von Col de Sa Gramola

Nichts muss, alles kann!

Wer keine Lust auf Gruppenfahrten, eher Bock auf Wandern, Schwimmen oder Shoppen hatte, konnte dies natürlich tun! Das Freizeitangebot im Hotel und in der Umgebung war groß: neben dem Strand war auch eine Schwimmhalle direkt in der Nähe. Wenige hundert Meter vom Hotel entfernt, gab es auch die Möglichkeit, köstliche regionale Gerichte wie „Bratwurst“, „Dönerteller mit Pommes“ oder „Schwarzwälder Kirschtorte“ zu futtern. Hier sei aber angemerkt, dass die Küche im Hotel exzellent war und es kaum einen Grund gab, außerhalb Essen zu gehen.


The Good, the Bad and the Ugly


The Good

Neben dem neuen Hotel, welches durch eine hervorragende Küche, sympathisches und zuvorkommendes Personal, gepflegte Zimmer und guter Ausstattung zu gefallen wusste, war auch unser „Radverleih International“, wie in all den Jahren zuvor, Oberklasse.

Mallorca ist in Bezug auf die Landschaft und Streckenvielfalt über jeden Zweifel erhaben. Der südwestliche Teil, in dem unser Trainingslager immer stattfindet, ist von den Ausläufern des Tramuntanagebirges geprägt. Nicht umsonst ist Malle mit Abstand die beliebteste Rennradinsel im Frühjahr.

Schon fast überflüssig zu erwähnen, dass die Stimmung in unserer Gruppe – trotz des miesen Wetters – durchweg positiv war und es bis zum Abflug extrem entspannt ablief. Weder Gruppen- noch Leistungszwang hatten bei diesem Trainingslager Platz. Das liegt u.a. an der bunten Mischung der Teilnehmer*innen und dem Organisationstalent von Chris. Für die Orga gibt’s 10 von 5 Sternen – danke, Chris!

Ein sonniges Plätzchen in Sant Elm

The Bad

Dieses Jahr mussten leider aus gesundheitlichen Gründen zwei Radpirat*innen das Trainingslager vorzeitig verlassen. Außerdem war das Wetter während unseres Aufenthaltes extrem wechselhaft. Durch Regenschauer entstand auf dem Straßenbelag ein feucht schmieriger Film aus Blütenstaub und Sand, was die Abfahrten in den Bergen streckenweise zu einer anspruchsvollen Rutschpartie gemacht haben. So war es kein Wunder, dass bei einer Tour ein Radpirat nähere Bekanntschaft mit dem Asphalt gemacht hat. Der Sturz ging glücklicherweise glimpflich aus, diente von da an allerdings als Warnung für alle anderen Teilnehmer*innen, bei Abfahrten besonders sutsche zu fahren.

The Ugly

Naja, um ehrlich zu sein war das Wetter oft nicht nur „wechselhaft“ sondern „mies“! Die Erwartungen waren bei den meisten Teilnehmer*innen sicherlich andere. Für einige Radpirat*innen war das schlechte Wetter ein Grund, die Heimkehr früher anzutreten. Alle Anderen haben sich damit abgefunden und das Beste daraus gemacht. 

Das Wetter hatte aber auch einen Vorteil: Sonnenbrand war dieses Jahr kein Thema!

Fazit

Machen wir es kurz: Wetter mies – Stimmung top. Vom 24.03. bis zum 01.04.2023 geht’s wieder nach Paguera und darauf freuen wir uns jetzt schon! Besseres Wetter ist bestellt.

Zwischenstopp mit Blick auf’s Meer

Bilder, Bilder, nichts als Bilder!

Bilder angucken bringt immer Spaß … deswegen haben einige von uns während des Trainingslagers fleißig Fotos geknippst. Diese Fotos haben wir in einer Galerie zusammengestellt und für die Nachwelt auf unserer Website veröffentlicht.


Muchas gracias: Rad International Paguera, Paguera Treff. Die Fotos kommen von Dirk Neumann, Sascha Kurz und Helge Petersen. Du findest die komplette Galerie mit allen Bildern hier. Eine Streckensammlung vom Trainingslager gibt’s bei unserem Komoot-Account.

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