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Donnerstags
 

FC St. Pauli Radsport: Mitglied werden!

Zurzeit (2016) sind wir mehr als 400 Fahrerinnen und Fahrer, darunter »RTF-Fahrer«, Jedermann-Fahrer, Lizenzfahrer, Bahnradsportler und andere Rad-Enthusiasten. Der FC St. Pauli Radsport ist Mitglied im Radsport-Verband Hamburg (RVH) e. V. und im Bund Deutscher Radfahrer e. V. (BDR).

Euch erwartet ein Verein zum Mitmachen:

  • beim Training auf der Straße, auf der Bahn, im Gelände oder indoor (im Winter);
  • bei Trainingslagern auf Mallorca (März)  und im Harz (Mai),
  • bei RTFs, Marathons, Jedermann-Rennen und Lizenzrennen auf der Straße, Bahn und im Gelände sowie
  • bei Abteilungs-Highlights wie der Kaperfahrt oder Reisen zu (Berg-) Radmarathons wie z. B.  zum 3-Länder-Giro oder zum Ötztaler Radmarathon.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt z. Z. 10 €/Monat. Darin enthalten sind:

  • jährlich einPauli-Piratinnen Trikot und eine Trägerhose im jeweils aktuellen Abteilungsdesign und
  • die BDR-Mitgliedschaft mit RTF-Wertungskarte oder Amateurlizenz.
  • Außerdem unterstützt ihr mit dem Mitgliedsbeitrag natürlich Euren Lieblingsfußballverein und damit auch die vom FC St. Pauli geförderten sozialen Projekte.

Für Jugendliche unter 18 Jahren beträgt der Mitgliedsbeitrag 5,- €/Monat, andere Ermäßigungen können wir allerdings angesichts der oben angebotenen Leistungen (Trikotset, Wertungskarte/Lizenz) nicht bieten.

 


 

Was ist eine "RTF"?

Die Radtourenfahrt (RTF) ist eine populäre Radsportveranstaltung. Gefahren werden Strecken zwischen 41 und 170 km Länge auf nicht gesperrten Straßen. Es gibt keine Zeitnahme und keine Platzierung. Das ganze ist also kein Rennen, aber trotzdem recht sportlich. Gefahren wird an Wochenenden oder an Feiertagen. Start ist meistens zwischen 9-11 Uhr. St. Pauli fährt meistens recht pünktlich um 9.00 Uhr los. Mit einer RTF-Wertungskarte spart ihr Anmeldegebühren bei jeder RTF. Für das erfolgreiche Zurücklegen einer ausgeschilderten Strecke bei einer RTF wird der Teilnehmer mit Punkten belohnt:

  • 1 Punkt für 40 - 69 kmRTF-Start
  • 2 Punkte für 70 - 109 km
  • 3 Punkte für 110 - 149 km
  • 4 Punkte für 150 - 199 km
  • 5 Punkte für ab 200 km
  • 6 Punkte für Super Cups

BDR-Mitglieder, die eine RTF-Wertungskarte besitzen, können diese Punkte damit sammeln und am Jahresende dafür eine Prämie vom BDR erhalten, sofern eine Mindestpunktzahl erfahren worden ist. Um sicherzustellen, dass ein Teilnehmer eine Strecke auch tatsächlich abgefahren ist, werden an geeigneten Streckenabschnitten Kontrollstellen eingerichtet, an denen der Teilnehmer einen Stempel auf seine Kontrollkarte erhält.

Eine Sonderkategorie bilden sog. Permanente RTFs, die von den Radsportvereinen angeboten werden, von interessierten Fahrern aber jederzeit absolviert werden können. Startunterlagen und Kontrollstempel werden meistens von Tankstellen oder anderen Läden am Start/Ziel erteilt.

 

FC St. Pauli Radsport: Mitglied werden!

Möchtest Du Dich zu uns radelnden »Pauli-Piraten« gesellen?

Bitte benutze den Mitgliedsantrag (.pdf)..

 

 

Ihr findet uns auch bei Facebook & Strava und Co..

 

Unsere Facebook-Seite für alle: Hier findet Ihr Posts zu Terminen, könnt sehen, wer beim Training teilnimmt und einfach dazukommen:

https://www.facebook.com/fcstpauli.radsport

 

Die Gruppen mit dem internen Chat sind für Mitglieder gedacht. Ihr könnt uns gerne eine Nachricht schicken, wenn ihr mitmachen wollt:

 

FC St. Pauli Radsport bei Facebook:

https://www.facebook.com/groups/Radpiraten/


Strava:

https://www.strava.com/clubs/fc-st-pauli-radsport

 

 

 

 

 

Fahrrad Club St. Pauli: die Idee

2004 startete der (von ca. 40 Mitgliedern gegründete) Fahrrad Club St. Pauli mit der folgenden »Philosopie«.

Von Alex Heimkind, ehemalig Vorsitzender des Fahrrad Clubs St. Pauli:

Jusqu'au bout: niemals aufgeben - niemals ablehnen - niemals absagen

Unsere Philosopie: Grenzen aller Art, d. h. Grenzen zwischen Nationalitäten, zwischen Frau und Mann, zwischen Religionen, zwischen Körper und Seele u. v. m. sehen wir als Herausforderung an, sie zu überwinden.

Unser Ziel ist es, »Mensch zu werden«. Gerade in einer Zeit, in der weltweit wieder bzw. immer noch Kriege entlang der genannten Grenzen geführt werden, sehen wir diese »Message« als umso wichtiger an; der »Pauli-Totenkopf« steht in diesem Zusammenhang als Mahnmal.

Unser Image steht für unangepasste, rebellische, eigenständige und zähe Sportlerinnen und Sportler. Somit sehen wir uns als Alternative zur engen und reglementierten und kommerziell orientierten Welt, in der der Radsport i. d. R. agiert.

Leitsätze

  1. Der Mensch wichtiger als alle anderen Kategorien und steht im Zentrum eines jeden Projektes.
  2. Der Geist ist der Motor des Körpers und sein Kommandeur. Der mentale Aspekt soll in jeden Trainingsplan integriert werden. Die Psychologie ist der Physiologie ebenbürtig.
  3. In jedem Menschen steckt ein Held. Entspricht ein Mensch nicht seinen Erwartungen, müssen zuerst die Umfeldbedingungen überprüft und ggf. revidiert werden.
  4. Unser Traum leitet uns, nicht der von kommerziellen oder gesellschaftlichen Erwartungen geprägte Anspruch.
 

Fahrrad Club St. Pauli: wie alles anfing

von Olaf Wuttke, ehemalig Abteilungsleiter, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Entstanden aus der Idee, den Klubnamen zum hundertjährigen Vereinsjubiläum mindestens deutschlandweit auch auf die Asphaltpisten zu schreiben, taten sich im Sommer 2004 knapp 20 Zweiradenthusiasten – darunter viele Kuriere – zusammen und gründeten den Fahrrad-Club St. Pauli als neue Vereinsabteilung. Unter Anleitung eines in Altona heimisch gewordenen französischen Exprofis, Frédérick Duteau, formierte sich mit Les Messagers Noirs (»Die schwarzen Boten«) das erste Rennteam auf dem Heiligengeistfeld.

Im Frühjahr 2009 fahren bereits über 90 Mitglieder, zunehmend auch Frauen, unter dem Totenkopf im Zahnkranz. Zwischenzeitlich waren zudem etliche Triathleten in dieser Abteilung untergeschlüpft, bis sie Anfang 2009 eigenständig wurden. Im Fahrrad-Club sind Frauen und Männer mit unterschiedlichen Interessen und unterschiedlicher Leistungsfähigkeit versammelt: das reicht vom Elite-A-Renner über Ausdauerradler, die bundesweit an Radtourenfahrten teilnehmen, und Mountainbiker bis hin zu Gelegenheitsfahrern mit dem Einkaufskörbchen am Lenker.

Bereits 2007 überraschte der Fahrrad-Club Fachleute und Konkurrenz: ein Paulianer, Lars Stiedenroth, wurde Hamburger Meister im Straßenrennen und Dritter im Einzelzeitfahren; ein weiterer landete bei der Tunesienrundfahrt auf mehreren Etappen in den Top 10. Andere Mitglieder wurden für ihre Jahresleistungen bei Tourenfahrten ausgezeichnet. Der markante Klubdress ist längst deutschlandweit sowie gelegentlich in Alpen und Vogesen, auf Mallorca und Korsika zum vielbeachteten Blickfang geworden. Das hat inzwischen auch traditionsreichere, größere Radsportvereine auf den Geschmack gebracht: 2008 und 2009 wurden jeweils mehrere Elitefahrer abgeworben – mit Offerten, mit denen die Abteilung nicht mithalten will. Kiezradler sind Amateure reinsten Wassers, investieren viel eigenes Geld und noch mehr Zeit in ihren Sport und sind stolz darauf, Hamburgs bestem Verein anzugehören.

Aber wir wären nicht im FC St. Pauli, wenn uns nur die Schnellsten, Ausdauerndsten, Erfolgreichsten interessierten. Erstmals 2009 bildet die Abteilung einen eigenen Trainer aus, der sich vor allem um Jugendliche sowie Jederfrauen und -männer kümmern wird – denn an aktivem Nachwuchs besteht bisher noch Mangel im Fahrrad-Club.

Die Radsportler haben inzwischen auch im Gesamtverein Gewicht: Abteilungsmitglieder finden sich im Präsidium ebenso wie im Amateurvorstand und der Geschäftsführung. Doch »wichtig ist auf’m Radsattel«: auch wenn's im Jubiläumsjahr 2010 wohl nicht gerade die Tour de France sein wird – ein Straßenrennen »Rund um die Ritze« ist ja auch nicht zu verachten ...

 
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