Sa Apr 01 @08:00
Fischbrötchen Brevet
 

Sieg für Kim Kohlmeyer im Specialized Cup/1

26.03.2017

Heute fand das erste Rennen der Spezialized Cup-Straßenrennserie in Westerrönfeld statt. Und wieder ein großer Erfolg für den FC St. Pauli:

  • Kim Kohlmeyer konnte das Damen-Rennen (Lizenz) für sich entscheiden, Johanna Jahnke erreichte Platz 8!
  • Kathi Sigmund sicherte sich Platz 6 (Hobby).

Glückwünsche an unsere Piraten-Ladies!

Dank an Christian für den Ergebnisdienst!

 

Sieg von Maximilian Höflich beim Herforder Frühjahrspreis

12.03.2017Der Traum ... Nr. 1 für Max Höflich! Foto: Werner Möller

Die Radpiraten Maximilian Höflich und Henrik Tietjen nahmen am Rennen um den Herforder Frühjahrspreis teil, das als erstes Lizenzrennen der Saison ausgetragen wird. Beide gaben eine sehr gute Vorstellung ab: Henrik auf einem soliden 55. Platz von 91, Max schoss aber den Vogel ab:

Sieg!!!

Beiden unsere Glückwünsche und im folgenden der Bericht von Max. Max ist Teil der Renngemeinschaft Canyon Rad Pack und war mit seinem Teampartner Henning auf dem Kurs.

Es sollte ein erster Test werden und wurde ein Saisonauftakt nach Maß!
Auch wenn das Rennen wegen der vielen Starter und der recht engen Straßen gerade am Anfang nervös war, hat es echt Bock gemacht, da waren sich Henning und Max sofort einig. Bei nahezu perfekte Bedingungen ging es über 22 Runden auf dem welligen und 2,8km langen Rundkurs von Anfang an zur Sache! Nicht wirklich gefährlich, aber viel „stop and go“, was das Positionieren im Feld extrem wichtig macht und viele harte Sprints mit sich bringt. Ich (Max) schaffte es, mich gut zu positionieren und konnte auch immer mal wieder durchatmen. Aber ich wusste zum aktuellen Zeitpunkt nicht, wie lange ich das Tempo durchstehen würde.
Hab auch paar mal selbst versucht in eine Gruppe zu kommen bzw. eine zu initiieren. Gütersloh war mit vielen Fahrern an der Spitze vertreten und mein Plan war es, auf jeden Fall dabei zu sein, wenn eine Gruppe mit einem ihrer Fahrer gehen würde. Aber der Kurs war nicht technisch genug um in einer kleinen Gruppe einen echten Vorteil zu haben und so blieb das Feld zusammen.
Henning hat sich beim Start recht weit hinten einsortiert und musste sich in der Anfangsphase mit dem Ziehharmonikaeffekt rumschlagen, schaffte es aber, in seinem ersten Rennen sich im Feld zu behaupten und langsam nach vorne zu fahren. Als Leichtgewicht und Bergspezialist einfacher gesagt als getan! Er beendete das Rennen hoch zufrieden im Hauptfeld.
Hinten raus hatte ich (Max) dann eine echt geile Position! Es gab zwei, drei Fahrer, die die Entscheidung gesucht haben, so ab 3 Runden to go. Die Zielgerade ging leicht bergauf, da haben sie immer drüber gedrückt und mit 1 to go ist es da dann endgültig auseinander geflogen. 3 Mann waren weg, kleine Lücke, zwei haben nachgesetzt und ich konnte noch ran springen. Hinter mir war dann wieder ne Lücke. Und dann sind im Grunde alle voll gefahren. Ich konnte aber minimal was sparen und pokerte, dass die beiden vor mir das Loch zufahren würde. Das Feld schloss vor der finalen leichten Abfahrt nochmal auf, aber ich konnte meine Position unter den Top 10 behaupten und auf der Zielgeraden kam es dann zum Sprint. Ich hatte aber nur 52/12 als dicksten Gang und musste daher recht lange warten, bis ich wieder treten konnte.

Ich habe den dicksten Gang rauf und auf der rechten Seite haben sie dann den Sprint auf der ansteigenden Zielgrader eröffnet. Alle sind rechts rüber gezogen und links ging vor mit die Lücke auf und ich konnte richtig bis zur Ziellinie durchziehen.
Aber es war eine Knappe Entscheidung, maximal eine halbe Radlänge. Trotzdem: was gibt es besseres, als so einen knappen Sprint mit dem Tigersprung für sich zu entscheiden!?

By Max






 

Nordcup 2016: 2 Radpiraten Super-Finisher!FC St. Pauli-Nordcup-Finisher/innen

28.01.2017

Im Fahrrad Center Harburg fand wieder die Trikotverleihung für die Finisher des Nordcups 2016 statt. Der Nordcup ist eine Serie von Radmarathons (2016: Hamburg-Hamm, Husum, Wesseln, Nortorf, Bad Oldesloe, Hamburg-Volksdorf, Schleswig, Rendsburg, Barsbüttel). Die Serie wurde gegründet und bis heute aktiv durchgeführt von Vereinen aus dem Radsport-Verband Schleswig Holstein, nach und nach ergänzt durch einige Hamburger Vereine (in diesem Jahr ist auch der FC St. Pauli erstmalig regulärer Nordcup-Ausrichter!).

Die Beteiligung an dieser Radmarathon-Serie wächst von Jahr zu Jahr, 2016 beteiligten sich insgesamt 432 Fahrerinnen und Fahrer. Damit stellt der Nordcup derzeit die erfolgreichste Radmarathonserie in Deutschland dar. Nach den von der Nordcup-Vereinen gesetzten Regeln galten Fahrerinnen und Fahrer, die mindestens 5 Veranstaltungen erfolgreich absolviert hatten, als Finisher und waren als solche eingeladen, um ein Finisher-Trikot entgegenzunehmen und an der üppig ausgestatten Preisverlosung teilzunehmen (Hauptpreise: Garmin-Navi, 2 Laufradsätze von DT Swiss).

Fahrerinnen und Fahrer, die an mindestens 8 Marathons dabei waren, wurden als Super-Finisher geehrt (mit extra-Schriftzug auf dem Trikot).

In diesem Jahr waren insgesamt 26 Radpiratinnen und -piraten am Nordcup beteiligt, immerhin 7 wurden als Finisher geehrt (siehe Foto), 2 davon auch als Super-Finisher (Michael Kasparick mit 8 und Hendrik Johannes Muhl mit 9 Beteiligungen).

Nach dem Nordcup ist vor dem Nordcup: anmelden für 2017 und mithelfen beim Marathon to Hell am 3.09.2017!

Link zur Serie: http://www.radsport-sh.de/nordcup-radmarathon/

 

 

 

»Festive 500« auf Radpiraten-ArtFestive 500 auf Radpiraten-Art

Seit 2010 veranstaltet die Radsportbekleidungsfirma Rapha den Wettbewerb »Festive 500« zwischen Weihnachten und Neujahr:
in dieser Zeit sollen 500 km gefahren werden. Die Fahrten sollen dokumentiert werden (dazu ist Strava mit im Boot, es sollen aber auch Stories und Fotos eingereicht werden). Alle (in 2016 69108) Teilnehmer/innen erhalten ein Abzeichen für ihre Teilnahme, außerdem werden Preise vergeben.
Auf Strava tobte wieder einmal der Wettkampf um die in diesem Zeitraum absolvierten Kilometer: die Zahlen der Führenden reichten knapp an 3.000 km heran.

Einen anderen Ansatz wählten die drei Radpiraten Gerrit Bornmüller, Thomas Pape und Frank »Rosi« Rosner: 500 km ja, aber an einem Tag bitteschön. Mit einem Husarenritt von Hamburg-Harburg über Ahrensburg, Husum, Schleswig und Kiel, den sie »Küstenfest« tauften, konnten sie ihr Ziel bravourös erreichen: 501 km in 21:33 h, siehe https://www.strava.com/activities/813029588. Unterwegs wurden sie von Sturmböen gepackt, die an den Weihnachtsfeiertagen durchs Land zogen. Das senkte manchmal Schnitt und Moral, konnte sie aber letztendlich nicht von ihrem Plan abhalten.
Hut ab, Jungs oder anders gesagt: man muss schon Radpirat sein, um eine derart verrückte Idee nicht nur auszubrüten, sondern auch in die Tat umzusetzen!

Am besten liest sich das ganze aber aus der Sicht eines der drei Husaren, hier der Bericht von Thomas Pape:

Wenige Tage vor dem geplanten "Küstenfest" - wie der Herr Bornmüller das anstehende Himmelfahrtskommando zu bezeichnen beliebte - redete  ich mir noch ein, ich bräuchte nur die Nacht zu überstehen, der Rest ginge dann schon irgendwie. Wie ein Arzt, der den Angehörigen eines frisch operierten mitteilt, man müsse erstmal die Nacht abwarten. Wie passend dieser Vergleich war, sollte mir allerdings erst in der Nacht aufgehen.

Und "Himmelfahrtskommando"? Habe ich nicht bereits einen früheren  Bericht exakt so betitelt? Na gut - um ehrlich zu sein, habe ich durchaus schon im Vorfeld eine realistische Chance gesehen, eine weitere Festive "in one go" zu überstehen. Aber mit nicht mal der Hälfte der Kilometer meiner Mitstreiter und fehlenden längeren Touren war schon klar, wer das schwächste Glied in der Kette sein würde. Aber wenigstens war ich ausgeschlafen, als ich am zweiten Weihnachtsfeiertag an der Kirche ankam.

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Happy New Year and Best Cycling in 2017!

31.12.2016

Radsportkalender 2017

2016 neigt sich dem Ende zu und:man darf sich ja etwas wünschen: weniger Krieg, weniger Hass und Rassismus im Land und weniger musikalische Kollateralschäden!
Dem Radsport wünschen wir, dass diejenigen die Nase vorn haben, die sich fair und sportlich verhalten und uns auf diese Weise spannende Wettkämpfe bieten!

Den Hamburger Radsport und speziell dessen Jugendarbeit unterstützt man/frau am besten durch den Kauf des obigen Radsportkalenders: http://radsportkalender.vemono.com/

 
FC St. Pauli Radsport
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