Di Aug 22 @18:30
Deerns-Radtraining für Fortgeschrittene
 

5. St. Pauli-Kaperfahrt und 1. Marathon To Hell:
Wind statt Regen ... und viel LobKaperfahrt-Start. Foto: Burkhard Sielaff

6.09.2015

Der prognostizierte Regen blieb heute weitgehend aus, hielt aber scheinbar doch viele Fahrerinnen und Fahrer davon ab, nach Barsbüttel zur 5. St. Pauli-Kaperfahrt oder zum 1. Marathon To Hell zu kommen. Im Gegenteil: die Sonne kam schnell heraus und vertrieb immer wieder die Wölkchen, die sich gelegentlich am Himmel zeigen wollten. Dafür kam ordentlich Wind auf und machte es vielen schwer, auf der sowieso schon anspruchsvollen Strecke noch gegenzuhalten. Auf den Kontrollen waren so manche erschöpfte Gesichter zu sehen.

Bei reichhaltiger Zielverpflegung, wie z. B. Bier, Piraten-Burger und vielem selbst gebackenen Kuchen sowie amtlicher »Millerntor-Musik« von einem tollen DJ-Team waren die Probleme aber schnell wieder vergessen.

Eine Zählung ergab 414 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der St. Pauli-Kaperfahrt, 48 auf dem Marathon To Hell. Im Ziel angekommen, gab es von vielen trotz den nicht gerade leichten Bedingungen viel Lob für den Einsatz unseres knapp 70-köpfigen Teams.

Helmut N. (Helmuts Fahrrad Seiten) schreibt:

Es war wieder eine tolle RTF. Einzig ist bei Ihr, dass man mit dem Applaus der zahlreichen St. Paulianer auf die Strecke geschickt wird. Dass dazu „Hells Bells“ und „Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren“ erklingt, passt dazu. Noch viel besser hat mir die Musikuntermalung am Ziel gefallen. Die jungen Leute spielten auch Oldies, die heute noch frisch klingen. Es hätten gern ein paar mehr Leute sein dürfen, die sich von den heftigen Schauern am Samstag nicht einschüchtern ließen ...
Kaum zu steigern war die große Anzahl an Helfern, die es sich am Ziel locker leisten konnten, dass nicht alle arbeiten mussten.
Das zeugt davon, wie gut die Stimmung im Fahrrad Club St. Pauli ist ...
Die Verpflegung war top – wie eigentlich immer im Raum Hamburg. Leider nicht mehr selbstverständlich ist es, dass die Zielverpflegung wie hier zu volkstümlichen Preisen abgegeben wird. Kuchen 1 Euro, Kaffee 50 Cent, Wurst 1,50 – das gefällt sicherlich nicht nur mir und lässt trotzdem noch was für die Vereinskasse übrig.

Auch der Marathon To Hell, den wir dieses Mal hinzugefügt hatten, wusste zu überzeugen. Im gleichen Thread auf Helmuts Fahrrad Seiten schreibt der erfahrene Hamburger Randonneur Michael N., auch bekannt als »Dreckschleuder«:

Es war schon beeindruckend, wie hoch die Prio des Marathons war!!
Gleich 2 Verpflegungsstellen und ca. 120 Km Strecke ausschließlich für Marathonis gibt es wohl sonst nirgends. Und jede mit mehreren Helfern besetzt, Wahnsinn.

...
Vielen Dank an die Organisatoren der Kaperfahrt: Tolle Orga, hat Spaß gemacht!

Auch uns hat es großen Spaß gemacht, eine so schöne Veranstaltung wie die St. Pauli-Kaperfahrt und den Marathon to Hell zu organisieren und durchzuführen! Vielen Dank an alle von Euch, die es sich nicht haben nehmen lassen, auf die Strecke zu gehen, ob nun gemütlich auf einer der kürzeren Strecken, mit Speed auf einer der längeren oder in der großen Herausforderung der Marathonstrecke.

Ausführlichere Berichte folgen. Für die Zwischenzeit gibt es Infos und Fotos bei:

 
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport