Di Jun 27 @18:30
Deerns-Radtraining für Fortgeschrittene
 

Fluffig RTF fahren in Neu-Wulmstorf, Highspeed beim Velothon, Höhenmeter beim Extremmarathon in der Eifel sammeln, einmal Brocken hin und zurück oder gleich einen 24h-MTB-Marathon bestreiten ...

Das letzte Mai-Radsport-Wochenende

Der Mai ist schon zuende und es ist immer noch kalt ... (na ja, soll sich ja bald ändern!). Damit uns trotzdem ordentlich warm wurde, war das letzte Wochenende wieder voll mit Radsport in allen Varianten:

  • Am Sonntag fand die RTF mit dem lustigen Namen »Vossy« wieder einmal statt (Start und Ziel: Neu Wulmstorf, gut mit dem Rad aus Hamburg erreichbar). Eine größere Gruppe von Radpiratinnen und Radpiraten, FC St. Pauli-Triathleten und Sympathisanten fand sich zu einem schnellen Zug zusammen und hatte Spaß.Pauli-Zug auf der Vossy-RTF
  • Ebenfalls am Sonntag lief das den Cyclassics vergleichbare Rennen Velothon in Berlin. Wie immer bei solchen Rennen wurde schnell gefahren, auch unsere Radpiraten ließen sich da nichts nehmen, so David Hohenschild mit einem Schnitt von 40,2 km/h auf der 60 km-Strecke (Platz 158), Johannes Hirt mit 39,51 km/h (Platz 647), Paul Max Wunderlich mit 35,99 km/h (Platz 1771) und Jörg Steinkamp mit 30,3 km/h (Platz 3340) auf der 120 km-Strecke. Ihnen allen einen herzlichen Glückwunsch zu diesen Leistungen!
  • Zwei Radpiraten traten an bei einem der härtesten Radmarathons, der in Deutschland angeboten wird: vom Startort Euskirchen ging es auf den 260 km langen Extremmarathon in die Eifel (4.660 Höhenmeter, siehe http://www.rsv-euskirchen.de/index.php?id=61). Selbst für gestandene Bergfahrer führte dieser Radmarathon an die Grenzen:
    ein ständiges Auf und Ab. Die Anstiege immer lang und steil genug, um weh zu tun (die allermeisten waren beschildert mit Werten wie z. B. 8,8%, 200 HM, 2,3 km), aber nie lang genug, um richtig in einen Rhythmus zu kommen. Zudem ging es häufig auf Wirtschafts- und Forstwege, so dass auch die Abfahrten nicht so richtig Freude bereiteten, sondern äußerst vorsichtig angegangen werden mussten.
    Natürlich gab es in der landschaftlich sowieso sehr interessanten Eifel auch besonders reizvolle Fleckchen wie die Burg Reifferscheid - der Anstieg dorthin lief auf ca. einem Kilometer Kopfsteinpflaster, ein »Vergnügen« der besonderen Art. Danach gab es aber immer noch viele andere kleine Örtchen, die noch eine kleine 19%-Steigung im Angebot hatten. Erst nach der letzten Kontrolle (230 km) ging es i. W. flach nach Euskirchen zurück.
  • Die Langstreckenfreaks sollten sich an diesem Wochenende final für den in diesem Jahr wieder stattfinden Super-Brevet Paris-Brest-Paris qualifizieren:
    Einmal Hamburg-Brocken und zurück stand auf dem Programm (600 km). Mindestens 4 Radpiraten waren dabei (und kamen auch noch guter Laune zurück)!
  • Den Vogel schoss aber Lars Kneller ab mit einem Start bei einem 24 Stunden-MTB-Rennen rund um den Alfsee (Nähe Osnarbrück, siehe http://www.aktivsee.de). Aber halt: »Knelly« fährt doch kein MTB?!
    Richtig: Lars startete mit einem Crosser! UND: wie man ihn kennt, selbstredend auf einen Spitzenplatz (Platz 4 von 87!). Glückwunsch, Knelly, da fliegt einem doch das ..

Foto: Dank an Frank Rosner (Hamburg Süd for Sharing via Instagram) - Text: WR

 

 
FC St. Pauli Radsport
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