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Track-Cup #1
 

Knackiger Energieriegel

28.04.2013: 4 Paulianer in Göttingen bei der Tour d'Energie

Die Tour d'Energie mit Start/Ziel in Göttingen verläuft auf einer Strecke von ca. 100 km auf einem hügeligen bis bergigen Kurs mit dem Highlight »Hoher Hagen« (480 m, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hoher_Hagen_%28Dransfeld%29). Für den »kleinen Durst« gibt es auch eine Miniaturausführung mit 46 km langer Strecke.

In diesem Jahr hatte es nur insgesamt vier Paulianer nach Göttingen gelockt; 3 davon Radpiraten sowie ein tapferer FC St. Pauli-Triathlet. Unsere Radpiraten konnten bei diesem Rennen beachtliche Ergebnisse (Plätze 164, 258 und 319 von 1761) mit hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten einfahren. Noch erfolgreicher waren sie im Bergsprint mit den Plätzen 108, 277 und 553.

Rang Startnummer Name Vorname Jahrgang Geschlecht Teamname Extra Rang Zeit Zeit
164 1093 Kneller Lars 1973 m FC St. Pauli Team 164 2:39:37
258 1851 Loof Gunnar 1974 m FC St. Pauli Team 258 2:44:29
319 1189 Martens Mike 1969 m FC St. Pauli Team 319 2:46:11
1710 303 Stechern Detlef-Gerd 1955 m FC St. Pauli Triathlon   1710 4:06:05

 

Im folgenden ein Kurzbereicht von Lars:

Da Gunnar als Novize aus dem Startblock F starten musste, haben Mike und ich (beide Block B) uns zu ihm nach hinten gestellt.
Damit hatten wir logischerweise mit dem Spitzenfeld des Rennens nix zu tun.
Trotzdem ergab sich überraschend die Möglichkeit, mit etwa 10 anderen, tlw. mega-starken , Fahrern beschützt von unserem Polizeimotorrad auf der linken Spur für die ersten 25 km zu fahren.
Das Motorrad spendete zwar keinen Windschatten, hat uns aber immer links an den Gruppen vorbeigehupt.
Das war super und ich habe keine Ahnung, wer aus unserer Gruppe dem Polizisten da was zugesteckt hat …?
Also fuhren wir anfänglich Strich 40 oder schneller. Teilweise standen da 50 km/h im Flachen auf der Uhr.
Gunnar und Mike haben das dann nicht mehr ertragen wollen und so waren wir als Kleingruppe auch bald gesprengt.
Mich hat es dann am zweiten Hügelanstieg (fast ein Berg und irgendwas im Wald und sehr schön) erwischt und ich musste meine Gruppe (waren dann schon etwas 20 Fahrer) ziehen lassen.
Die beiden besten dieser, meiner, Gruppe haben es dann bis auf ca. Platz 50 nach vorne geschafft. Hätte, wenn und aber…
Verloren wurde dieses Rennen also aus meiner persönlichen Sicht wieder mal am Berg, bzw. durch die Tempoarbeit, die man bis vor dem Berg geleistet hat um sich nicht »Lutscher« nennen lassen zu müssen.
Ab da wurde das Rennen für mich etwas langatmiger, bis ich meine neue Gruppe (aufgefahren und nicht weggekommen) in den Hohen Hügel (Hagen) führen durfte.
Dort kam ich dann nicht mehr so super hoch und insofern schloss sich diese Gruppe auch direkt wieder nach der Abfahrt.
Es sind dann etwa 45 Fahrer mit Tempo 45 bis fast 60 (flach!) in Richtung Göttingen gedüst.
Ich habe die Gruppe innerhalb der ersten 10 Fahrer halten können und mich dann am Rosdorfer Kreisel eigentlich aus allem heraus halten wollen.
Eigentlich…
Und dann habe ich auf rechts außen geschaltet und bin 500 m vor dem Ziel von links außen am Feld mit Volldampf vorbeigedüst.
Überraschend schnell hatte ich 50 m Vorsprung, niemandem direkt am Hinterrad und bog auf die Bürgerstraße ein. Ab der Abbiegung dachte ich, wären es nur noch 150 m, keinesfalls mehr.
… es waren dann ca. 200 m die sich anfühlten wir 2 km. Also Motorplatzer und ausrollen. Es flogen noch 5 oder 6 Leute links und rechts ganz knapp vorbei und dann war Ende.
Insgesamt eine klasse Sache – durch so viele gute (neue) Teilnehmer, ist man allerdings in der Platzierung im Vergleich zum Vorjahr wirklich deutlich abgerutscht.

 
FC St. Pauli Radsport
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