Sa Jun 24 @08:00
Brevet entlang der Elbe
 

Paris-Brest-Paris 2011: Erstversuch leider gescheitert

Er hatte sich zwei Jahre darauf vorbereitet und unzählige Kilometer auf diversen normalen Radmarathons, Brevets und speziellen Qualifikations-Brevets »geschrubbt«. Als es dann aber am 21.08. auf die 1.200 km lange Strecke des legendären Langstrecken-Brevets Paris-Brest-Paris ging, passte es für den Radpiraten Michael »Mika« Kasparick einfach nicht: das schwül-heiße Klima der vergangenen Wochen, das wir aus unsere Gefilden auch nur  zu gut kennen, führte schnell zu Herz-Kreislaufproblemen. Der Puls bewegte sich in Bereichen, die für Mika als ungesund anzusehen waren.

Nach ca. 200 km brach er schweren Herzens ab (den meisten von uns hätte das sowieso gereicht, hmmm?). Da auf einem Brevet für solche Fälle keine Infrastruktur existiert und auch gar nicht gewollt ist, musste er denn noch den Rückweg antreten, von dem er noch 100 km auf dem Rad absolvierte. Dann stieg er aufs Taxi um.

Natürlich ist Mikas Abbruch von Paris-Brest-Paris schade, aber seine Entscheidung war die einzig richtige: der sportliche Ehrgeiz, mit dem wir Radpiraten alle unsere Ziele verfolgen, darf nicht in gesundheitliche Unvernunft münden. Respekt vor Mikas Entscheidung, der sicherlich enttäuscht sein wird. Und bei Paris-Brest-Paris 2015 wird wieder angegriffen, da sind wir sicher.

 
FC St. Pauli Radsport
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