Sa Nov 25 @13:00
Spinning / KSÜ für Radpiraten
 

Against The Wind (174 Miles)

Zeitfahren Hamburg-Berlin 2010

16.10.2010

Zum Saisonabschluss ging es wieder einmal an den Start des Zeitfahrens Hamburg-Berlin, ein  Langstreckenwettbewerb, bei dem Teams und Einzelfahrer/innen »gegen die Uhr« fahren (ausführliche Berichte aus den Vorjahren siehe P3: Pleiten, Pech und Pannen und Sonderzug nach Spandau). Die Strecke ab dem Start in Hamburg-Altengamme ist frei wählbar, lediglich zwei Elbbrücken (Geesthacht und Dömitz) und ein Kontrollpunkt bei Dömitz müssen passiert werden. Auf Geschwindigkeit bedachte Fahrer/innen und Teams fahren deshalb nach der vorgegebenen elbnahen Fahrt bis Dömitz schon bei Perleberg auf die alte HH-Berlin-Trasse B5, um diese über 70 km bis Gatow (bei Berlin-Spandau) durchzufahren. Die meisten anderen orientieren sich eher an der Havel und genießen eine landschaftlich abwechslungsreiche und i. W. verkehrsarme Strecke. Die tatsächliche Streckenlänge variiert so von ca. 175 km bis 190 km.

166 Fahrerinnen und Fahrer kamen, nach den Erfahrungen der Vorjahre leider nur wenige Radpiraten. Diese hatten ordentlich mit Dauernieselregen und ständigem Gegenwind (Nordost) zu kämpfen, konnten sich aber ganz ordentlich schlagen:  mit einer Zeit von 9:20 h fuhr Lars Kneller auf Platz 6; Klaus Hake und Wolf Rambatz landeten mit 9:47 h auf Platz 12.

Wenig später war dann auch Michael Kopmann im Ziel (10:06 h); Marc Sievers fuhr i. W. allein und benötigte für diesen Ritt 12:20 h.

Gewonnen wurde das Zeitfahren wieder einmal von Christian Ascheberg mit einer vollverkleideten Hightech-Liegemaschine in 7:05 h. Die RG Uni Hamburg war diesmal mit einer »Senioren-Truppe« unterwegs (so jedenfalls die Selbsteinschätzung) und evtl. deshalb nicht so fix wie in den Vorjahren; unter den klassischen Rennrad-Teams aber immer noch am schnellsten (8:49 h). Allerdings verloren sie einen Mann, was mit 1 h Zeitstrafe geahndet wurde (deshalb nur Platz 14).

Die offizielle, aber noch vorläufige Wertung des Audax Clubs Schleswig Holstein weist deshalb den Solofahrer Lucas Homann als Sieger bei den Rennrad-Fahrern aus (9:14). Von den 166 Startern schafften es trotz der widrigen Bedingungen immerhin 151 ins Ziel. Dem Club und seinem rührigen Vorsitzenden Burkhard Sielaff (der jedesmal selbst mitfährt, dieses Jahr in 11:09 h) sei an dieser Stelle für die Organisation dieses einzigartigen Rennens herzlich gedankt!

Ein sehr persönlicher Bericht findet sich wieder auf dem Blog von »Gaba« Georg aus Berlin (nach 9:40 h im Ziel, Platz 11). Der Langstreckenexperte und Gute Laune-Spender Janibal fuhr mit einem 4er-Mixed-Team dank sehr viel Power und guter Streckenkenntnis auf Platz 8 (9:35). Von ihm gibt es ebenfalls einen sehr persönlichen Bericht auf Helmuts Fahrrad Seiten.

 

 
FC St. Pauli Radsport
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