Do Apr 27 @18:00
Deerns-Radtraining für Anfänger
 

BDR: Rassisten zurückgetreten

10.11.2016

Nach dem »Trump-Schock« ein kleiner Erfolg im deutschen Radsport:
Der BDR gibt in einer Pressmitteilung unter »BDR-Personalien« bekannt:

Der Bund Deutscher Radfahrer teilt mit, dass heute der Stellvertretende Präsident Peter Streng und der Vizepräsident Kommunikation, Dr. Manfred Schwarz, zurückgetreten sind. Streng zog die Konsequenzen aus Veröffentlichungen auf seiner privaten Facebook-Seite, für die er sich öffentlich entschuldigte. Schwarz war wegen politischer Meldungen in Kritik geraten, die er zwar von seiner privaten Mailadresse verschickte, die aber auch an Empfänger aus dem Umfeld seiner Verbandsarbeit gerichtet war. „Im Sport hat der politische Meinungskampf nichts zu suchen. Sport steht für Fairness, für gemeinsame Regeln, für Respekt, für Inklusion. Sport steht gegen Fremdenfeindlichkeit. Unsere Satzung ist da ganz eindeutig. Es darf keine Verquickung von einem Amt im Sport mit politischem Meinungskampf geben,“ erklärte BDR-Präsident Rudolf Scharping.

Der BDR hat aus unserer Sicht somit spät, aber richtig reagiert, die Aussage Sport steht gegen Fremdenfeindlichkeit ist das richtige Signal.
Sicherlich wäre es ohne die Recherchen und Veröffentlichungen kritischer Radsportler/innen, auch aus dem FC St. Pauli nicht bzw. nicht so schnell zu diesem Schritt gekommen, Ihnen möchten wir an dieser Stelle vielen Dank für ihre Arbeit aussprechen!

 

 
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport