Sa Apr 01 @08:00
Fischbrötchen Brevet
 

Kaperfahrt 2016 ... ins Wasser gefallen

Eine kleine Nachlese

Der beginnende Herbst brachte noch einmal den Sommer zurück: viel Sonne, hohe Temperaturen, Hitzefrei in den Schulen, Rekordzahlen in den Freibädern. Auch zum Radfahren gab es viele Gelegenheiten, wie z. B. beim Ötztaler Radmarathon, Weserberglandmarathon, der Blankeneser RTF u. v. m. Nur am 4. September, dem Tag der Austragung der St. Pauli-Kaperfahrt und des Marathons To Hell, sollte es nicht so sein. Die Wetter-Apps sagten Dauerregen voraus und tatsächlich begann der Tag mit eben solchem.

Am Start gute Laune ... ... und hinterher auch! 
Fotos: Burkhard Sielaff (RV Endspurt, Audax Club Schleswig Holstein)

 

Trotzdem waren knapp 70 Marathon-Starter(innen) erschienen und los ging's ... leider ohne Musik, da der Schulhausmeister erst eine Stunde später kam und uns so den Zugang zum Schulgebäude und zum Strom verwehrte. Jetzt wurde das Wetter bereits besser. Leider schien dieser Umstand kaum jemanden noch zur spontanen Teilnahme zu motivieren: um 9:00 zum RTF-Start waren nur knapp 40 Personen am Start, weniger als unser Team. Nachdem dann alle auf der Strecke waren, wurde das Wetter noch einmal besser, lediglich zum Schluss gab es noch einmal einen kräftigen Schauer »auf die Mütze«. Auf der Strecke befanden sich dann viele Kleinstgruppen und Einzelfahrer(innen), die aber durchaus Spaß hatten. Die Strecken wurden vielfach gelobt, insbesondere die traumhaft schöne Marathon-Strecke. Auch die Betreuung und Verpflegung an den insgesamt 4 Kontrollen wurde oft gelobt. Sehr unterschiedlich wurde aber die Ausschilderung beurteilt: obwohl wir uns sehr große Mühe damit gegeben hatten (z. B. durch die Ersetzung vieler wieder einmal entfernter Schilder in Mecklenburg-Vorpommern) und aus unserer Sicht keine Fehler gemacht hatten, verfuhren sich eine ganze Reihe von Fahrer(inne)n auf der Marathonstrecke und ließen so die Schaalsee-Umrundung aus. Der Grund bleibt unklar: es gab durchaus Feedback, nach dem die Ausschilderung untadelig war (siehe z. B. Helmuts Fahrrad Seiten).

Fazit: es hat uns »kalt« und regnerisch erwischt ... klar, das kann jeder RTF passieren. Ein großen Teil der eingekauften Lebensmittel ging am Abend an das Cafée mit Herz, die sich über diese Lieferung sehr freuten. Das ist natürlich ein kleiner Trost, kann aber den satten finanziellen Verlust nicht kompensieren. Was die Planung, Kalkulation und evtl. auch Maßnahmen bezüglich der Planungssicherheit (Veranmeldung o. ä.) angeht, werden wir daraus lernen. Der große und leidenschaftliche Einsatz der vielen Radpiratinnen und Radpiraten war aber wieder ein großes Highlight: so wünschen wir uns Kaperfahrt und Marathon To Hell 2017. Aber dann natürlich mit allerbestem Radwetter!

 
FC St. Pauli Radsport
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