Di Mai 30 @18:00
Training am Deich fällt heute, 2.05. aus
 

Radpiraten bei Rad Am Ring

Zielfoto

25./26.08.2015

Bei der diesjährigen Austragung von Rad Am Ring war der Wettergott wirklich sehr ungnädig: kräftiger Regen und Wind führten dazu, dass der Start des 24-Stunden-Rennens verschoben (und dadurch auf 17 Stunden verkürzt) wurde. Auch danach war das Wetter nicht gerade gemütlich.

Trotzdem waren viele Radpiratinnen und Radpiraten am Start. Aus den Ergebnislisten lässt sich allerdings nur ein 4er-Team herausfiltern, das unter dem Namen FC St. Pauli Radsport 1 angetreten war, alle anderen waren scheinbar mehr oder weniger inkognito unterwegs. Trotz der schlechten Bedingungen und sehr starker Konkurrenz (z. B. Christian Knees) konnte sich unser Team den Platz 64 von ca. 600 angetretenen sichern. Chapeau!

Im folgenden ein Bericht des Radpiraten Dirk T.:

An diesem Wochenende versuchten sich mehrere Paulianer an dem 24-h-Rennen am Nürburgring. Als 4er-Team und einzige »echte« St. Pauli-Truppe sind Malte, Lars, Matthias und ich (Dirk) als 4er-Staffel an den Start gegangen. Dabei sollte die ehemalige Formel-1 Strecke - Länge ca. 26 km und 580 Höhenmeter - 24 Stunden umkreist werden. Auf der Strecke ist eigentlich für jeden etwas dabei: schnelle Abfahrten, ein leichter Anstieg und dann ein da. 800 Meter langer sehr steiler Anstieg und einige »belgische« Hügel.
Nachdem wir unser für 4-Mann doch sehr sehr kuscheliges Wohnmobil in bester U-Boot-Manier gepackt hatten, dann im Ferienverkehr gen Nürburgring gereist sind, im letzten Ort vor dem Ziel noch Fressalien für einen dreiwöchigen Survival-Urlaub (»Pack' man ein, man weiß ja nie...«) eingekauft hatten, bezogen wir die uns zugewiesene Parzelle H001.
Flugs hatten wir unseren Platz halbwegs wohnlich aufgebaut.Ohne Worte ...
Dann wurde zunächst erstmal das Gelände inspiziert und die wichtigsten Plätze erkundet (Wo ist die Staffelübergabe? Wo greifen wir an? Wer steht wo wann und wieso? Und: wo sind die Toiletten?). Leider war uns der Wettergott nicht freundlich gesinnt. Jedenfalls schlug er mal so richtig erbarmungslos zu mit Orkanboeen und starken Regengüssen, so dass wir eher mit den Fragen wie z. B. »Pavillon abbauen oder stehen lassen?« oder aber auch »wie flüchten wir unerkannt aus dem Fahrerlager, falls die Grillkohle alle anderen Zelte um uns herum abfackelt?« beschäftigt waren. Aber ein superkleines Wohnmobil, überall Nässe, Orkanboeen und Kälte wie im Herbst hatten natürlich unserer Stimmung keinen Abbruch getan.
Samstag wurde es jedoch leider nicht besser ...
... so dass der Start von den Veranstaltern vernünftigerweise von 13:00 Uhr zunächst auf 16:00 Uhr und dann gar auf 20:00 Uhr verlegt wurde.
Aber um 20:00 Uhr war es dann soweit und das Rennen wurde als 17-h-Rennen gestartet. Im Vorfeld hatten wir uns eine ungefähre Taktik ausgedacht und auf eine Platzierung unter den ersten 50 gehofft. Aber nachdem unser an sich stärkster Fahrer an der Startlinie 4 (in Buchstaben: vier) Sekunden auf den Sky-Profi Christian Knees verlor, unser Teenie (Name wird nicht verraten) als zweiter Fahrer kurz vor der Ziellinie einen Notruf abließ (»Hilfe, ich habe Krämpfe, es muss sofort einer kommen ...zur Ziellinie ... tüt tüt tüt ..."), und die beiden Oldies sich schon mal nicht an die vereinbarte - für die beiden aber auch völlig unrealistischen - Rundenzeiten hielten, war klar, dass das ein schweres Unterfangen werden würde.

... in der AbfahrtFahrerlager


Es wurde dann aber ein ordentlicher 64. Platz von ca. 600 angetretenen Teams. Und hätten wir am Schluss nicht auf Grund eines im Nachhinein völlig blöden Mannschaftsfotos getrödelt, wäre gar noch Platz 62 drin gewesen ...
Ach ja, und unser neues Frauen- und Giroliebhabertrikot haben wir auch entdeckt:

 

 DAS Damen- und Giro-Trikot, oder?

Dirk T.

 
FC St. Pauli Radsport
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FC St. Pauli Radsport
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