Do Apr 27 @18:00
Deerns-Radtraining für Anfänger
 

Pfingsten 2015: Klassenerhalt und Radsport-Feuerwerk

Während wir mit etwas Mühe aber glücklich den Klassenerhalt sichern konnten, gab es Pfingsten 2015 auch eine Menge Radsport mit hohem Spaßfaktor. Ein größerer Teil unserer aktiven Mitglieder fand sich zum Trainingslager in Altenau/Harz ein, parallel fanden zwei Radsport-Festivals statt. Im Norden feierte die RSG Mittelpunkt (Nortorf) ihr 10-jähriges Bestehen. Der RSC Bimbach führte auch in diesem Jahr wieder die professionellste Radbreitensportveranstaltung durch, die Deutschland gesehen hat, dieses Jahr in der 26. Auflage.
Und das war bei weitem noch nicht alles (z. B. fand auch »Rügen Rund« wieder statt) ...

  • Die Neuauflage der »Harzer Rolle« kam wieder sehr gut an:
    Eine große Gruppe von Radpiratinnen und Radpiraten mietete sich über das Pfingstwochenende in Altenau ein, um von dort aus alle Teile des Harz unsicher zu machen - Gipfel wie Brocken und Wurmberg schon am ersten Tag (siehe Foto weiter unten). Natürlich wurde auch von dieser Seite um den Klassenerhalt unseres Vereins mitgekämpft ... vielleicht war es ja das nötige Quäntchen, das letztendlich den Erfolg bescherte. Ein ausführlicher Bericht folgt.
  • Die RSG Mittelpunkt feierte ihr 10-jähriges Jubiläum mit einem Radsport-Festival norddeutscher Klasse: 3 verschiedene RTFs,Mika in Bestlaune und -form beim Mitternachtsmarathon 2 Radmarathons, Familien-Volksradfahren und Open Air-Party mit Live-Musik. Hier präsentierte sich ein Radsport-Verein der Extra-Klasse, der dafür mit recht in einem Tour-Artikel Würdigung fand. Nach dem, was uns bis jetzt zugetragen wurde, war es klasse, die Beteiligung ließ allerdings zu wünschen übrig. Schreit also nach Wiederholung, nicht wahr liebe Nortorfer?!
    Immerhin ein Radpirat war aber zugegen und das mit einem Paukenschlag (da fliegt einem doch das Blech weg!). Hier die Bilanz von Michael »Mika« Kasparick:
    Zusammengekommen sind für ihn 17 Punkte und 651 Kilometer in vier Tagen:
    Freitag: Nortorfer Acht, 70 Kilometer, 2 Std 25 min (inkl. 15 min Pause)
    Samstag: 10Sations-Brevet, 210 km, 7 Std
    Sonntag: RTF Rund am Mittelpunkt, 151 km, 6 Std (Solofahrt inkl. Reifenpanne)
    Montag: Mitternacht-Radmarathon, 220 km, 7 Std 20 min (Start um 0:00 Uhr)
  • Kein Problem mit den Teilnehmerzahlen hatte der Rhön-Radmarathon, der vom RSC Bimbach auch dieses Jahr wieder ausgetragen wurde (und propagiert wurde: »Pfingsten fährt man in Bimbach«). Im Gegenteil: der agile Verein musste vielen Anmeldern Absagen erteilen: mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollte man nicht verkraften. Für diejenigen, die einen Startplatz hatten, kein Wunder:
    dass sich die Rhön landschaftlich und vom Streckenprofil extrem eignet, um beim Radfahren Spaß zu haben, wird schon klar, wenn man auf die Karte schaut. Wer aber erst einmal mit dem Rad z. B. zur Wasserkuppe oder Ebersburg rauf (und wieder runter!) gefahren ist, der wird einen gewissen Suchtfaktor verspüren.
    Der RSC bietet traditionsgemäß an jedem Pfingsten RTFs mit verschiedenen Streckenlängen am Samstag und Sonntag sowie zusätzlich den Rhönradmarathon als absolutes Highlight an: als Streckenlängen für diesen konnten 171 km, 202 km, 238 oder 248 km gewählt werden. Auf der letzten, als extrem2 betitelten Strecke waren dann auch über 4.500 Höhenmeter zu überwinden.
    Die Organisation und Stimmung auf diesem Festival könnte nicht besser sein. Der RSC stellt dazu eine große Zelt- und Campingwiese mit der benötigen Infrastruktur (großes Festzelt, Verpflegungsstände u. v. m.) zur Verfügung. Auf der Wiese ergab sich dann für die drei angereisten Radpiratinnen und -piraten ein großes »Get Together« mit Radsportlerinnen und Radsportlern aus ganz Deutschland. Zahlreich vertreten war z. B. das Jedermann-Team der Zeitschrift Tour: eine nette Truppe!
    Viele, viele Details machten dann den Rhönradmarathon zur führenden Veranstaltung dieser Art:
    namentlich gekennzeichnete Startnummer direkt aus dem Drucker, eine superperfekte Ausschilderung, Pasta an der vorletzten und alkoholfreies Freibier an der letzten Verpflegung. Abends auf der Abschlussparty dann wieder Freibier - aber bitte mit Alkohol!

Einziger Wermutstropfen dieses Radsport-Feuerwerks: zu viele schöne, ja großartige Veranstaltungen zur gleichen Zeit!

 
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport
FC St. Pauli Radsport