Sa Apr 01 @08:00
Fischbrötchen Brevet
 

Permanente Kaperfahrt: Herrliche Premiere!Über die Brücke des 17. Juni ...

Das diesjährige Osterwochenende war wie geschaffen für einen gemeinsamen Start in die Straßensaison 2015:
Am Ostermontag war kaum noch ein Wölkchen am Himmel zu sehen und die Sonne entwickelte langsam etwas Kraft. Die zur Zeit noch übliche Winterbekleidung konnte zumindest etwas reduziert werden, wenn es auch für »kurz-kurz« noch nicht reichte. Um 10:00 kamen dann ca. 45 Radpirat(inn)en, FC St. Pauli-Triathlet(inn)en und Freundinnen und Freunde zusammen, um sich auf die »Jungfernfahrt« unserer neuen Permanenten RTF, der Permanenten Kaperfahrt zu begeben.

Insgesamt 4 nach Tempovorgaben eingeteilte Gruppen starteten der Reihe nach auf eine sehr schöne, wenn auch nicht einfache Strecke:

  • Der Anfang durch die Hafen-City, Freihafen, Veddel, Kirchdorf-Süd und Harburg enthält sehr viele Abzweigungen mit kleinen Straßen und Radwegen. Große Konzentration auf die Navigation als auch auf die Fahrweise war angesagt (beides gelang nicht immer, aber dazu später).
  • Danach ging es über den Rosengarten in das Alte Land. Dieser Teil wirkte auf die Gruppen wie befreiend: auf vielen langen Geraden konnten die Gruppen sowohl sehr gut rollen als auch die umgebende Landschaft richtig genießen.
  • Eine ganz unscheinbare Abzweigung hinter einer kleinen Brücke führte schließlich in das Dörfchen Steinkirchen, wo sich alle Gruppen im Garten des Café Windmüller wieder zusammenfanden (das Café ist auch die Kontrollstation der Permanenten Kaperfahrt: hier gibt es den Stempel in die Wertungskarte). Bis hierher waren aber auch knapp 80 km bei wieder ganz ordentlichen Windverhältnissen zu fahren, was die eine oder den anderen konditionell schon etwas an die Grenzen führte.
  • Die letzten 25 km zum Fähranleger in Finkenwerder waren nach der Stärkung im Café nur noch ein »Klacks«: mit der Fährfahrt nach St. Pauli nahm ein schöner Radsport-Tag sein Ende.

Fazit:

  1. Eine sehr abwechslungsreiche und schöne Strecke. Hut ab für Eva und Frank, die sich diese ausgedacht haben!
  2. Nicht nur die schöne Strecke und das tolle Wetter »passten«: wie es beim FC St. Pauli fast schon üblich ist, verstanden sich die Gruppenmitglieder überragend gut. In solchen motivierten und gut gelaunten Gruppen macht eine solche Fahrt doppelt Spaß!
  3. Navigation auf dem Rad funktioniert nicht so einfach wie im Auto (einschalten, Ziel eingeben, Los). Frau/man muss sich damit beschäftigen. Wenn fast alle einen Navi haben, aber an fast jeder Kreuzung unterschiedliche Ansagen kommen (links, rechts, geradeaus), sind die teuren Anschaffungen nicht wirklich optimal genutzt ... Wir sollten über einen Workshop zum Thema GPS-Navigation nachdenken. Interessierte Dozent(inn)en dürfen sich gern bei uns melden!
  4. Das Fahren in der Zweierreihe erfordert eine gewisse Disziplin, ohne die es schnell zu Stürzen kommen kann. Dass es diesmal keinen Sturz gab, war wohl ausschließlich dem glücklichen Stern zu verdanken, der über der ganzen Fahrt stand. Dieses Problem werden wir an anderer Stelle noch einmal ausführlich thematisieren. Eine brauchbare Übersicht liefert auch ein Dokument der Quäldich-Autoren. Last not least: jederzeit  lässt sich das Gruppenfahren auf unseren Trainingsterminen erlernen, nehmt diese Angebote bitte wahr, insbesondere den auf das Thema Fahrtechnik ausgerichteten Wochenendtermin!

 

 
FC St. Pauli Radsport
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